Pressespiegel

Kommentar:
Seit Beginn der Berichterstattung über das Baugebiet tat sich die Lokalreporterin Lilo Hagen mit reißerischen Artikeln hervor. Einseitige Berichterstattung über Sachverhalte, die ihr nicht einmal Ansatzweise bekannt waren und sie auch nicht zu interessieren schienen, prägen Ihren Schreibstil. Wo sie konnte goss sie Öl ins Feuer und vernichtete somit jegliche respektvolle Gesprächskultur.
Ihre Artikel trugen dazu bei, eine vorbildliche Dorfgemeinschaft zu zerschlagen. Immer wieder gelang es ihr mit ihren reißerischen Beiträgen auf der Ebene eines Boulevardblättchen einfache Bürger aufzuhetzen und zum Pöbeln anzustacheln.
Frau Hagen hat in ihrer gesamten Berichterstattung niemals die Initiative gehört oder befragt.
Der stellvertretende Chefredakteur der PZ, Guido Glöckner, rückte schon einmal ihre Berichterstattung durch einen redaktionellen Beitrag gerade (siehe unten). Nun wieder, in der Ausgabe vom 21.06.2018 gab es nochmal ein letztes Aufbäumen, ein letzter Versuch des Brunnenvergiftens einer Gegnerin basisdemokratischer Grundwerte. Diesmal leider vergebens ... niemand hört ihr mehr zu.

Hier ein redaktioneller Beitrag des stellvertretenden Chefredakteurs der Pirmasenser Zeitung Guido Glöckner.
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PZ-Artikel


Analyse der Berichterstattung in der Rheinpfalz

Beschwerde über die tendenziöse Berichterstattung über das geplante Baugebiet am Eichelberg in Busenberg sowie über den Rücktritt des Busenberger Bürgermeisters Klaus Klonig.

Sehr geehrter Herr Garthe, sehr geehrter Herr Bahner,
leider müssen wir Sie darauf hinweisen, dass Ihre Zeitung im Lauf des Jahrs 2016 viele Artikel gebracht hat, die von unserer Seite, von Seiten der Presseethik und dem demokratischen Auftrag der Presse her gänzlich inakzeptabel sind. Sie können diese Mail auch als Hilferuf der Initiative „Pro Eichelberg“ sehen, die durch Ihre Berichterstattung in eine absolut unangenehme Lage gekommen ist und sich nichts mehr wünscht, als eine objektive Berichterstattung und Rehabilitation durch Ihre Zeitung. Dafür halten wir jedoch Lokalredakteur Albert Nagel als nicht geeignet.

Folgende, zunächst in Kürze zusammengefassten Aspekte und Auswirkungen Ihrer Berichterstattung sollen im weiteren Text genauer erläutert und belegt werden.

  1. Stark tendenziöse Berichterstattung bezüglich des geplanten Baugebiets am Eichelberg sowie zum Rücktritt von Bürgermeister Klaus Klonig
  2. Aushebelung von basisdemokratischen Bestrebungen einer Bürgerbewegung durch Ihre Berichterstattung
  3. Schlicht falsche bzw. ungenaue oder unvollständige Berichterstattung
  4. nicht objektive Berichterstattung durch Ihren Lokalredakteur Albert Nagel
  5. Diskreditierung unserer Aufklärungsarbeit durch Lokalredakteur Rackow
  6. Folgen Ihrer Berichterstattung in der Dorfgemeinschaft
zu 1.

Als Grundlage des Vorwurfs der tendenziösen Berichterstattung dient eine Statistik, die unter Einbeziehung aller veröffentlichten Artikel erarbeitet wurde. Für die genaue Analyse der Artikel bitte → hier ← klicken Die Textanalyse ergibt, dass von insgesamt 1143 veröffentlichten Zeilen zum Thema 827 Zeilen aus der Perspektive der Ortsführung und deren Anhänger geschrieben wurden. Lediglich in 84 Zeilen wurde der Standpunkt der Bürgerinitiative „Pro Eichelberg“ geschildert. Es gibt 236 Zeilen mit zum Teil verleumderischem Inhalt, Anschuldigungen und Verdächtigungen gegen die Initiative.

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Beim ersten Artikel waren wir an Lokalreporter Nagel herangetreten, um über unsere Arbeit zu berichten. Herr Nagel hörte uns an und sagte, dass er nicht gleich losschreiben werde, sondern erst die Gegenseite hören müsse. Das wären die Prinzipien seiner Arbeit, er mache das immer so. Jedoch hat er bei allen weiteren Artikeln diese Prinzipien vergessen und die Initiative wurde nie gehört.

Durch Ihre Berichterstattung ist die Tätigkeit der Initiative stark diskreditiert worden. Da Sie uns in Zusammenhang mit dem Rücktritt und den Bedrohungen des Bürgermeisters gebracht haben, brach im Dorf ein regelrechter „Shitstorm“ über uns los. Sogar mit den anonymen Briefen, worin Herrn Klonig Korruption vorgeworfen werden soll, brachte uns dieser Artikel in Verbindung. Die Initiative „Pro Eichelberg“ hat sich schon frühzeitig und vehement von diesen Anschuldigungen distanziert, bedauerlicherweise ohne Erfolg. Es wurde argumentiert: "Aber es stand doch in der Zeitung." Sachliche und der Sache dienende demokratische Diskurse wurden dadurch unmöglich und sind es bis heute noch. Der populistischen Strömung wurde Vorschub geleistet und diese endete in Vorwürfen gegen die Initiative wie "Königsmörder", "Verräter" etc. Eine normale Arbeit der Bürgerinitiative ist hier in Busenberg derzeit nicht mehr möglich.

Die tendenziöse Berichterstattung hatte eine Reihe von Leserbriefen zur Folge, die weiterhin die Initiative in die Nähe von kriminellen Handlungen stellte. Eine Vertreterin der Initiative rief schließlich in Ihrer Redaktion an, um darauf hinzuweisen. Sie erhielt die Antwort: "Wenn wir denken, dass es für die Leser interessant ist, drucken wir es ab."

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Wesentlich hierzu ist der Artikel: "Klonig tritt von allen politischen Ämtern zurück" vom 07.03.2016 Hier wird die Initiative beschuldigt, dass sie auf ihrer Webseite "Unwahrheiten über den Sachverhalt und seine Person [Altbürgermeister Klonig, Anm.] verbreitet" und durch den Artikel in die Nähe der kriminellen Handlungen gerückt, die dem Altbürgermeister damals widerfuhren (Bedrohungen, anonyme Briefe etc.). Jeder, der das damals gelesen hatte, musste zu diesem Schluss kommen. Faktisch hat sich kein Mitglied der Initiative, auch nur im Geringsten, solch unlauterer Mittel bedient. Auch unsere Webseite wurde durch den Artikel diskreditiert. Dabei ist sie für Busenberger Bürger/innen eine wichtige Informationsquelle, die von vielen geschätzt wird und inzwischen mehr als 10000 Besucher verzeichnen kann. Ein weiteres Beispiel aus dem Artikel "Alle werden nie zufrieden sein" vom 26.02.2015. "Jürgen Glowka sprach für die BI. Zu den Gutachten, die teilweise auf Datenbanken des Landes basieren, meinte er: 'Ich vermute, dass bisher vor Ort überhaupt keine Daten erhoben wurden.' Er erinnerte an einen Felsabbruch am Eichelberg und den Zusammenbruch einer Mauer in der Triftstraße. Der Eichelberg sei ein Sandhaufen. Zur Hangsituation sagte er, er habe an einem Haus eine Steigung von 73 Prozent gemessen."

Mittels eines Protokolls lässt sich jedoch nachweisen, dass Folgendes gesagt wurde: Jürgen Glowka sprach zu den Punkten Bevölkerungsstatistik von Busenberg sowie über die von Klonig bekannt gegebenen Inhalte der angefertigten Gutachten zu Bodenbeschaffenheit und Felsabbrüchen. Er zeigte aufgrund von Daten des statistischen Landesamts auf, dass die Erschließung von Bauland nie die Landflucht verhindern konnte. Lediglich der zur Verfügung stehende Wohnraum habe sich enorm vergrößert und liegt derzeit bei 2,6 Einwohnern pro Haus. Seit 1987 sind in Busenberg mehr als 100 Häuser mit über 147 Wohnungen gebaut worden. In diesem Zeitraum sei die Bevölkerung von 1329 auf 1231 Einwohner, also um 98 Einwohner, zurückgegangen. Zur Hangsteigung verwies Glowka auf das Landschaftsinformationssystem Lanis, das im geplanten Baugebiet eine Steigung von durchschnittlich 38% verzeichne, direkt hinter dem geplanten Baugebiet im Mittel sogar 74%.
Bezüglich der Gutachten erläuterte Glowka, dass die Gutachter sich hierbei auf nicht erhobene Daten stützen und folgerten: Keine Ereignisse von Felsabbrüchen gesammelt, also auch keine Gefahr. Vor Ort habe sich wohl keiner der Gutachter von den sichtbaren Felsabbrüchen (z.B. am Busenberger Vogellehrpfad) überzeugt. Auch den einstigen Zusammenbruch der großen Mauer in der Triftstraße in den 1970er Jahren führte er nachweislich auf den sandigen Untergrund des Eichelbergs zurück.
Hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen Gesagtem und Geschriebenem. Weiter ist dies so ziemlich die einzige Passage, in der die Initiative mal zu Wort kam! Leider etwas verdreht.

zu 4

Nachdem schon elf Artikel erschienen waren und sich in der Busenberger Bevölkerung eine tiefe Kluft auftat, welche die Atmosphäre damals vergiftete, trat die Initiative an Herrn Nagel heran, um aufzuzeigen, dass es dringend notwendig sei, auch aus ihrer Sicht zu berichten. Herr Nagel meinte jedoch nur lapidar, er würde über "die Sache" gar nicht mehr berichten, weil die Debatte inzwischen zu emotional geführt werde. Er selbst aber hat dazu beigetragen. Hier entsteht der Eindruck, er macht keine Pressearbeit sondern Politik.
Die Busenberger haben doch das Recht, hier umfassend und objektiv informiert zu werden. Auch und vor allem über die Fakten.

zu 5

Auch Lokalredakteur Rackow hieb in die gleiche Kerbe, indem er uns in direkten Zusammenhang mit dem Rücktritt und den kriminellen Handlungen gegen Herrn Klonig brachte. (Siehe seinen Kommentar: „Rohe Sitten“ vom 07.03.2016) "Schuld sind vor allem jene, die ungestraft Schmähungen, Drohungen und Behauptungen verbreiten. Es herrschen rohe Sitten im Zeitalter der 'sozialen Netzwerke'." Hätte er unsere Webseite gelesen, hätte er so etwas unmöglich schreiben können. So war es hier Rackow selbst, der ungestraft Behauptungen verbreitete.

zu 6

Die Folgen Ihrer Berichterstattung sind für das Dorf Busenberg katastrophal. Das Dorf ist tief gespalten, sachliche Diskussionen weichen Hetze und Vorurteilen. Nachbarn reden nicht mehr miteinander. Selbst ältere Frauen werden gemobbt und auf den Dorffesten herrscht eine öde und feindselige Atmosphäre.
Mitglieder der Initiative werden belästigt und geschmäht. Es kam zu Übergriffen, wobei einem Mitglied der Initiative der ganze Müll der Straße in den Hof geworfen wurden. Nach Gründen befragt, sagten die Täter, unter welchen sich auch der Sohn des derzeitigen Bürgermeisters befand: "Wir wollten der Initiative mal so richtig eine einfahren."
Ein Mitglied der Initiative „Pro Eichelberg“ stieg aus, da dessen Kinder in der Schule Repressalien ausgesetzt war. Ein weiteres, beruflich selbstständiges Mitglied musste die Initiative „Pro Eichelberg“ verlassen, da die Gerüchteküche existenzbedrohliche Ausmaße annahm.
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Tel : 2372, 776468 o. 3153
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